Grenzen der Tierkommunikation

„Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.“ – Christian Morgenstern

 

Logisch, daß man mit Tierkommunikation nicht jedes Problem lösen kann.

Wenn Dein Tier krank ist, solltest Du mit ihm zu einem Tierarzt gehen. Da gibt es kein Wenn und Aber.

Du willst, daß ich Deinem Tier in einem Gespräch Befehle von Dir übermittle? Sorry, das mache ich nicht. Abgesehen davon kann Tierkommunikation derlei auch nicht leisten, denn der Wille des Tieres ist frei. Es ist also ihm überlassen, ob es Deine Wünsche befolgt oder nicht. Aus dem gleichen Grund ist Tierkommunikation auch niemals ein Ersatz für Erziehung. Natürlich kann sie dabei eine Hilfe sein, allerdings nur, wenn Du Deinem Tier mit Respekt begegnest und seine Sicht der Dinge tolerierst.

Versuche bitte nicht, einen Beweis für das Funktionieren des Gespräches herbeizufragen. Das funktioniert nicht, da ich auf die Art kein Vertrauensverhältnis zu Deinem Tier aufbauen kann. Wenn Du ganz locker bist dann wirst Du schon merken, ob ich wirklich mit Deinem Tier rede oder nicht, oft ergeben sich dann beweisende Inhalte von selbst. Aber sie lassen sich nicht erzwingen!

Eine wichtige Grenze wird von mir gezogen: Ich rede nur mit Deinen Tieren! Anders gesagt, der oder die Besitzer/in des Tieres muß einverstanden sein mit einem Gespräch, sonst mache ich es nicht.

Erwähnt werden muß in diesem Zusammenhang auch, daß ich mich verpflichte, über alles, was ich in einem Tiergespräch erfahre, Dritten gegenüber zu schweigen.